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In Kühtai beginnt dein Rennradtag auf 2.020 Metern zwischen zwei Passseiten. Richtung Oetz rollst du zunächst bergab und kehrst über die lange Auffahrt des Ötztaler Radmarathons zurück; über Sellrain erreichst du das Inntal. In den AlpinLodges bereitest du deine Mahlzeiten selbst zu und stellst dein Rennrad im abgeschlossenen Sportgeräteraum ab.
Wir zeigen dir, wie du Campdauer, Akklimatisation, Streckenwahl und Verpflegung abstimmst – vom lockeren Einstieg bis zur langen Auffahrt zurück nach Kühtai.
In der Höhe steht dem Körper weniger Sauerstoff zur Verfügung. Dieselbe absolute Leistung kann sich deshalb anstrengender anfühlen; Herz-Kreislauf-System und Atmung werden stärker gefordert. Bei ausreichend langer Höhenexposition kann unter anderem die Hämoglobinmasse zunehmen.
Wie stark sich diese Anpassung auf VO₂max oder Radleistung überträgt, unterscheidet sich von Person zu Person und zwischen Trainingsmodellen. Für die Praxis heißt das: Richte deine Wattvorgaben in den ersten Tagen an Belastungsempfinden, Tagesform und deinen individuellen Trainingsbereichen aus.
Viele untersuchte Höhentrainingsprogramme dauern etwa drei bis vier Wochen. Ein Aufenthalt ab etwa 21 Tagen lässt mehr Zeit für Akklimatisation und einen zusammenhängenden Trainingsblock. Kürzere Camps können der Vorbereitung auf einen Höhenwettkampf oder einem kompakten Trainingsschwerpunkt dienen.
Beim Modell „oben wohnen und oben trainieren“ finden Schlaf, Alltag und Einheiten weitgehend in Kühtai statt. Für „oben wohnen, unten trainieren“ absolvierst du einzelne intensive Einheiten tiefer. Den langen Rückweg bergauf planst du dabei von Anfang an mit; einen Transfer klärst du bei Bedarf individuell vorab.
Lege vor dem Camp fest, welche Anpassung der Trainingsblock unterstützen soll und wie viele Tage nach dem ruhigen Einstieg für deine Schlüsseleinheiten bleiben.
Die Westauffahrt von Oetz nach Kühtai gehört zur Strecke des Ötztaler Radmarathons. Laut offiziellem Höhenprofil sammelst du auf 18 Kilometern 1.200 Höhenmeter und bewältigst Rampen mit bis zu 16 % Steigung – ein starkes Profil für lange Bergintervalle und bewusstes Pacing.
Startest du in Kühtai, fährst du diese Seite zuerst bergab und beendest die Runde mit dem Anstieg zurück zur Unterkunft. Verpflegung, Wetter und Kraftreserven planst du deshalb für die gesamte Ausfahrt.
Eine bergtaugliche Übersetzung schafft Reserve. Je nach Schaltgruppe kommen beispielsweise Kassetten mit 30, 32 oder 34 Zähnen infrage. Prüfe dabei immer, welche Abstufung der Hersteller für dein Schaltwerk freigibt und welche Kombination zu Trittfrequenz, Route und Leistungsstand passt.
Von Kematen auf 610 Metern führt die Kühtai-Straße über Sellrain, Gries, St. Sigmund und Haggen bis nach Kühtai. Auf 25 Kilometern kommen dabei rund 1.400 Höhenmeter zusammen. Die Zwischenorte auf 909, 1.187 und 1.513 Metern geben dir gut erkennbare Punkte, um längere Einheiten in Abschnitte zu gliedern.
Beide Zufahrten sind öffentliche Straßen. Vor jeder Ausfahrt prüfst du Wetter, Verkehr, Baustellen und Straßenzustand. Auf der Hochalpenstraße können außerdem Kühe oder Pferde unmittelbar an der Fahrbahn stehen. Helm, funktionierende Bremsen und angepasste Geschwindigkeit gehören auf beiden Passseiten dazu.
Die Bildung neuer roter Blutkörperchen erhöht den Eisenbedarf. Kontrollierst du deinen Eisenstatus etwa acht bis zwölf Wochen vor dem Camp, bleibt genügend Zeit, die Werte fachlich einzuordnen. Eine mögliche Supplementierung stimmst du mit einer qualifizierten Fachperson darauf ab.
Die akute Akklimatisation läuft vor allem in den ersten drei bis fünf Tagen. Für die ersten 48 Stunden planst du lockere Bewegung und ruhige Grundlagenarbeit. Danach steigerst du die Belastung anhand von Tagesform, Schlaf und Belastungsempfinden.
Bei Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel reduzierst du die Belastung und steigst nicht weiter auf. Werden die Beschwerden stärker, wechselst du in eine tiefere Lage. Ungewöhnliche Atemnot, Verwirrtheit oder deutliche Koordinationsprobleme erfordern sofortige medizinische Abklärung.
Lange Anstiege verlangen eine verlässliche Energiezufuhr. Kohlenhydrate während der Einheit sowie Energie, Protein und Flüssigkeit danach planst du passend zu Dauer und Intensität. Trockene Höhenluft kann den Flüssigkeitsbedarf zusätzlich erhöhen.
Das Wiegen vor und nach der Ausfahrt gibt Orientierung: Ein Kilogramm Gewichtsverlust entspricht ungefähr einem Liter Flüssigkeit. Für die anschließende Rehydratation dient etwa das 1,5-Fache des verlorenen Gewichts als Richtwert; den Natriumbedarf stimmst du auf Schweißverlust, Dauer und Verpflegung ab.
In der Apartmentküche bereitest du Frühstück, Verpflegung für unterwegs und die Mahlzeit nach der Einheit selbst zu. Brötchenservice und kostenpflichtiger Einkaufsservice schaffen zusätzliche Zeit für Training und Regeneration.
Für dein Rennrad steht dir in den AlpinLodges Kühtai ein abgeschlossener Ski- und Sportgeräteraum zur Verfügung. Dort bringst du es trocken und geschützt unter. Mit eigenem Werkzeug und passenden Ersatzteilen bist du für kleinere Handgriffe direkt vorbereitet.
Die Apartments bieten Platz für Kleidung, Verpflegung und gemeinsame Mahlzeiten mit Trainingspartnern. Im Resort gibt es einen Fitnessraum; private Sauna und Kaminofen gehören zu ausgewählten Wohneinheiten. Bei der Buchung wählst du Größe und Ausstattung passend dazu aus, ob du allein, zu zweit oder als kleine Gruppe anreist.
Im Sommer 2026 erhältst du in den AlpinLodges Kühtai ab zwei Übernachtungen die Welcome Card der Region Innsbruck. Sie gilt vom 1. Mai bis 31. Oktober 2026 und umfasst den öffentlichen Verkehr innerhalb ihres Gültigkeitsgebiets sowie saisonale Programmpunkte und Ermäßigungen. Ab drei Übernachtungen kommt die Welcome Card Plus hinzu.
Mit der Welcome Card Plus ist je eine Berg- und Talfahrt mit vier ausgewählten Sommerbahnen enthalten, darunter die DreiSeenBahn in Kühtai. Sie fährt im Sommer 2026 vom 20. Juni bis 20. September täglich von 9:00 bis 16:30 Uhr. So können Begleitpersonen und Sportler an einem trainingsfreien Tag direkt in die Bergwelt rund um die drei Seen starten.
Kühtai ist seit 2011 Standort eines Höhenleistungszentrums. Zur offiziellen Trainingsinfrastruktur gehören unter anderem eine 400-Meter-Laufbahn, Leichtathletikanlagen und ausgewiesene Laufrouten. Damit reicht das sportliche Profil des Orts über die beiden Passstraßen hinaus.
Auch im Rennkalender 2026 tauchen beide Passseiten auf: Der Bergkaiser führt am 8. August von Kematen durch das Sellraintal nach Kühtai. Beim Ötztaler Radmarathon am 30. August gehört die Auffahrt von Oetz nach Kühtai zur Strecke.
Teile uns deine Reisedaten, die Zahl der Sportler und Räder sowie Wünsche wie private Sauna, Brötchenservice oder Einkaufsservice mit. Wir stimmen Größe und Ausstattung auf dein Camp ab und heißen dich und deine Trainingspartner gern in den AlpinLodges Kühtai willkommen.
Für gezielte Anpassungen der Blutbildung dauern viele untersuchte Höhentrainingsprogramme etwa drei bis vier Wochen und sehen täglich lange Aufenthalte in der Höhe vor. Kürzere Camps können vor allem der Akklimatisation oder einem kompakten Trainingsschwerpunkt dienen.
Laut offiziellem Höhenprofil des Ötztaler Radmarathons führen von Oetz nach Kühtai 18 Kilometer über 1.200 Höhenmeter bei maximal 16 % Steigung. Die Auffahrt verläuft auch am Renntag auf einer öffentlichen Straße; die österreichische Straßenverkehrsordnung gilt.
Eine bergtaugliche Übersetzung ist für die langen Auffahrten sinnvoll. Je nach Schaltgruppe kommen Kassetten mit einem größten Ritzel von beispielsweise 30, 32 oder 34 Zähnen infrage. Die technisch kompatible Kombination stimmst du auf Leistungsstand, Trittfrequenz und Route ab.
Ja. Tiefere Trainingsorte liegen im Sellrain-, Inn- oder Ötztal. Für die Rückkehr planst du den langen Anstieg nach Kühtai ein oder klärst einen Transfer individuell vorab.
Kontrolliere deinen Eisenstatus idealerweise acht bis zwölf Wochen vor dem geplanten Höhentraining. Ergebnisse und eine mögliche Behandlung besprichst du mit entsprechend qualifizierten Fachpersonen.
Ja. Im Resort steht ein abgeschlossener und beheizter Ski- und Sportgeräteraum zur Verfügung.
Die Apartments haben unterschiedliche Größen und bieten je nach Wohneinheit Platz für Trainingspartner oder kleine Gruppen. Welche Kombination für deinen Reisezeitraum verfügbar ist, zeigen wir dir gerne persönlich.
Begleitpersonen starten direkt in Kühtai zu Wanderwegen und Bergseen oder fahren mit der DreiSeenBahn hinauf. Sie ist mit der Welcome Card Plus ab drei Übernachtungen für je eine Berg- und Talfahrt enthalten und fährt im Sommer 2026 vom 20. Juni bis 20. September täglich von 9:00 bis 16:30 Uhr.
Ja. Je nach Apartmentgröße kostet die Mitnahme 140 bis 180 Euro pro Aufenthalt. Hundedecke, Edelstahlnäpfe, Gassi-Beutel und eine kleine Überraschung liegen bei der Ankunft bereit. Für längere Ausfahrten planst du die Betreuung bitte vorab.
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