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Unser Team ist von Montag bis Samstag von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr für Sie erreichbar.
Der Piburger See bei Oetz liegt auf 913 Metern Seehöhe und wird im Hochsommer zu einem der wärmsten Naturbadeseen Tirols – mit Wassertemperaturen bis 25°C, kostenlosem Rundweg und Ruderbootverleih. Als Gast der Alpin Lodges Kühtai haben Sie diesen Badesee im Ötztal in 30 Minuten vor der Haustür.
Die Badeanlage bietet:
Badeanlage & Restaurant: täglich ab ca. 9:30–10:00 Uhr bis 18:00 Uhr (bei schönem Wetter bis 20:00 Uhr)
Saison: ca. Anfang Mai bis Ende September – Start und Ende wetterbedingt variabel [5]
Tageskarte Erwachsene | € 7,00 |
Tageskarte Kinder (unter 6 Jahre gratis) | € 4,00 |
Ruderboot ½ Stunde | € 8,00 |
Ruderboot 1 Stunde | € 14,00 |
Beste Reisezeit für Baden: Juli und August bieten die höchsten Wassertemperaturen (bis 25°C). Juni und September sind ruhiger, weniger Andrang, angenehme 18–22°C. Wochentags ist es deutlich entspannter als am Wochenende. Wer den See im Winter erleben will: Bei ausreichender Eisdicke wird er zum kostenlosen Eislaufplatz.
Kontakt Badeanlage:
Piburger Seestraße 1, 6433 Oetz
Tel: +43 650 4743615 | restaurant@piburgersee.tirol | www.piburgersee.tirol
Parkgebühr: Ca. €5,00 Tageskarte (Hotel Seerose Parkplatz als Alternative, ebenfalls kostenpflichtig)
Es gibt zwei Parkplätze oberhalb des Sees in Piburg. An normalen Werktagen kein Problem. An Schönwetter-Wochenenden (besonders Juli/August) können aber BEIDE Parkplätze bis 10:00 Uhr voll sein – dann gilt: Ausweichen auf die Parkplätze in Oetz (kostenlos, ~45 Min zu Fuß) oder früh dran sein.
Das Westufer ist der breite, bequem begehbare Forstweg. Er ist kinderwagentauglich, verläuft auf einer Höhe über dem Wasser und bietet freien Blick auf den Acherkogel. Das Seehäusl liegt hier (ca. 30 Min. vom Parkplatz). Geeignet zum gemütlichen Spaziergang, auch für ältere Gäste oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Das Ostufer ist das Gegenstück: ein schmaler Steig, der nah am Wasser verläuft und teils über wurzelige, felsige Abschnitte führt. Spektakuläre Tiefblicke ins klare Wasser. Ideal für sportlichere Wanderer – nichts für Kinderwagen. Hier sieht man die Seerosen oft aus nächster Nähe. Wichtig: Schwimmen ist ausschließlich in der offiziellen Schwimmzone an der Badeanlage am Südufer erlaubt – nicht hier.
Eines der begehrtesten Angelgewässer der Region – aber mit maximal 5–6 Tageskarten ist das Kontingent eng. Vorab-Reservierung ist möglich und wird dringend empfohlen.
Angelkarten (€ 20,00 pro Tageskarte) [6]:
Der Wald rund um den See ist kein gewöhnlicher Wald. Die riesigen, moosbewachsenen Felsblöcke des eiszeitlichen Bergsturzes schaffen eine Atmosphäre wie aus einer anderen Zeit – schattig, still, von Farnkraut überwuchert. Für das bewusste Verweilen im Wald (Shinrin-yoku) gibt es in Tirol kaum einen passenderen Ort.
Die riesigen, moosbewachsenen Felsblöcke des eiszeitlichen Bergsturzes schaffen eine Atmosphäre wie aus einer anderen Zeit – schattig, still, von Farnkraut überwuchert. Für das bewusste Verweilen im Wald (Shinrin-yoku) gibt es in Tirol kaum einen passenderen Ort.
Die Uferlinie von knapp 2 km lässt sich komplett umrunden. West- und Ostufer sind dabei bewusst verschieden – links gemütlich und kinderwagentauglich, rechts schmal und abenteuerlich (Details im Ufer-Abschnitt oben).
Rund um den See sind neun Schätze versteckt: Aussichtsplattformen und als Kraftplätze ausgewiesene Stellen, die auf Entdeckungsreise locken. Ideal für Familien mit Kindern, die eine spielerische Struktur für die Runde suchen.
Geheimtipp Piburger Mühle: Auf dem Weg vom Parkplatz Richtung See lohnt sich ein Abstecher zur Piburger Mühle. Die originale Mühle war bis 1914 in Betrieb. Dank dem zufälligen Fund historischer Mühlensteine wurde rund 100 Jahre später eine vollständig funktionstüchtige Nachbildung mit eigenem Backofen gebaut. Hier kann man auch Trinkwasser auffüllen. Kostenlose Führungen: freitags 14:00–17:00 Uhr, Anfang Juli bis Anfang September [1].
Die bekannteste Sage (überliefert von Ignaz V. Zingerle, 1891) erzählt von einem stolzen Bauernhof, dessen Bewohner ausgerechnet zu Mariä Himmelfahrt (15. August) das Heu einführten. Der Hof versank mitsamt allen Bewohnern – an seiner Stelle dehnte sich ein grüner See aus.
Eine Sage vom Drachen im Seegrund, der gelegentlich auftaucht. Diese Legende hat einen echten wissenschaftlichen Kern: In den sauerstoffarmen Tiefenzonen entstehen Schwefelwasserstoff, Methangas und lösliches Eisen. Wenn diese Stoffe bei der herbstlichen Wasserumwälzung an die Oberfläche gelangten, roch es nach Schwefel, das Gas konnte sich entzünden – und das Eisen hinterließ einen roten Belag auf den Steinen.
In Anlehnung an das Seeungeheuer riefen die Einheimischen den „Piburger Seawurm“ ins Leben – einen Hobby-Triathlon, der die Region begeisterte, bis der Ansturm zu groß und dem Naturschutz abträglich wurde. Der Seawurm schlummert seither wieder ungestört.
Die weißen Seerosen heißen im Volksmund auch „Nixenrosen“. Wer versucht, eine zu pflücken, wird der Sage nach von Nixen in die Tiefe gezogen. Die Pflanze ist strengstens geschützt – und wir würden diese Legende lieber nicht testen.
Der Piburger See liegt im Einzugsgebiet des Naturparks Ötztal [1] und ist Teil des regionalen Schutzkonzepts. Seit 1931 werden am See gewässerkundliche Untersuchungen durchgeführt. Seit 1972 läuft ein kontinuierliches Monitoring, seit 1975 ein intensives Forschungsprogramm der Universität Innsbruck [2]. Der See gilt als wahrscheinlich am besten untersuchter See Tirols und ist als LTER-Standort (Long-Term Ecosystem Research) in das internationale Netzwerk für Langzeit-Ökosystemforschung integriert [4].
Eine 2025 im Fachmagazin Ecosystems veröffentlichte Studie von Prof. Ruben Sommaruga (Uni Innsbruck) zeigt: Der ökologische Zustand des Sees in der Tiefe verschlechtert sich seit Mitte der 1990er Jahre wieder. Ursache ist der Klimawandel: Die verlängerte Schichtung verhindert die Durchmischung mit sauerstoffreichem Oberflächenwasser – das ursprünglich eingebaute Olszewski-Rohr (1970) reicht allein nicht mehr aus. An der Oberfläche – wo Sie schwimmen – ist der See schön und sauber. Die Veränderungen spielen sich verborgen in 10–25 Metern Tiefe ab [3].
Das ist einer der Gründe, warum der See so streng geschützt wird: Jede zusätzliche Belastung wäre für dieses sensible System dauerhaft schädlich. Und ein Grund mehr, die Regeln ernst zu nehmen.
Dreißig Minuten – das ist die einzige Hürde zwischen Ihrer Unterkunft und einem der wärmsten Badeseen Tirols. Was die Alpin Lodges Kühtai konkret dazu beitragen:
Bergfrische oben, Badespaß unten – eine Unterkunft, dreißig Minuten dazwischen.
Ja. Der Piburger See wird seit 1972 kontinuierlich überwacht und ist als EU-Badegewässer klassifiziert [7]. An der Oberfläche – wo geschwommen wird – ist die Wasserqualität gut. In der Tiefe (ab 10–25 m) zeigt die aktuelle Forschung sauerstoffarme Zonen als Folge des Klimawandels, das betrifft den Badebereich aber nicht [3].
Wochentags und vor 10:00 Uhr morgens. An Schönwetter-Wochenenden im Juli/August kann selbst der Parkplatz überfüllt sein. Juni und September bieten angenehme Temperaturen (18–22°C) mit deutlich weniger Betrieb – für viele die bessere Wahl als Hochsaison.
Im Hochsommer (Juli/August) typischerweise 19–23°C an der Oberfläche, in heißen Jahren bis zu 24–25°C – einer der höchsten Werte aller Tiroler Naturseen. In der Tiefe ab ca. 10 m bleibt das Wasser ganzjährig bei ca. 4°C.
Eintritt Badeanlage: €7,00 (Erwachsene), €4,00 (Kinder, unter 6 kostenlos). Öffnungszeiten: täglich ab ca. 9:30–10:00 Uhr bis 18:00 Uhr (bei gutem Wetter bis 20:00 Uhr), Saison Anfang Mai bis Ende September. Der Rundweg ist kostenlos. Stand 2025, Kontakt: +43 650 4743615.
Am Piburger See gibt es zwei kostenpflichtige Parkplätze in Piburg (~€5,00 Tageskarte). An Schönwetter-Wochenenden können beide Plätze bis 10:00 Uhr voll sein – Empfehlung: vor 9:30 Uhr ankommen oder Wochentag wählen.
18 km, ca. 30 Minuten per Auto über die Passabfahrt Richtung Ötztal/Oetz. Mit Linie 4196 nach Oetz, dann ca. 45 Min zu Fuß aufsteigen (Elsinger Weg).
Auf dem Rundweg und den Wanderpfaden: ja. In der Badeanlage (Liegewiese, Schwimmbereich): nein. Im gesamten Naturschutzgebiet gilt Leinenpflicht. Das Seehäusl auf der Westuferseite ist hundefreundlich.
Nein. Campieren, Lagern außerhalb der Badeanlage, Grillen und Lagerfeuer sind im gesamten Uferbereich streng verboten (Naturdenkmal seit 1929).
Nein. SUP-Boards, aufblasbare Boote und Drohnen sind gemäß Tiroler Naturschutzgesetz 2005 nicht erlaubt. Erlaubt sind ausschließlich die klassischen Ruderboote aus dem Verleih an der Badeanlage.
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