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Unser Team ist von Montag bis Samstag von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr für Sie erreichbar.
Von der klaren Höhenluft in Kühtai führt die Hochalpenstraße hinunter nach Oetz und weiter nach Piburg. Zwischen Wald und moosbewachsenen Felsblöcken liegt dort auf 913 Metern der Piburger See. Im Hochsommer erwärmt sich seine Oberfläche meist auf etwa 20 bis 24 °C – angenehm für einen Badetag in der ausgewiesenen Schwimmzone und ebenso reizvoll für eine Runde am Ufer.
Wir zeigen dir, wie du Baden, Ruderbootfahren und Wandern zu einem abwechslungsreichen Tagesausflug verbindest. Am Abend kehrst du zurück in dein Apartment der AlpinLodges Kühtai auf 2.020 Metern, wo die eigene Küche und viel Platz den Urlaubstag entspannt ausklingen lassen.
Die Badeanlage liegt am Südufer. Dort findest du die ausgewiesene Schwimmzone, Liegeflächen mit Holzdeck und Terrasse, ein schwimmendes Floß, Sanitäranlagen, Gastronomie und einen Ruderbootverleih. Der Zugang zum Wasser ist barrierefrei. Der Weg vom Parkplatz führt allerdings über unterschiedliche Untergründe; mit Rollstuhl oder Rollator solltest du deshalb vorab klären, ob die gesamte Strecke für dich gut machbar ist.
Die Begrenzung auf eine feste Schwimmzone schützt die empfindliche Pflanzen- und Tierwelt des Naturdenkmals. Außerhalb dieses Bereichs ist Baden nicht erlaubt.
Für die Sommersaison 2026 gelten folgende Zeiten und Preise:
Kinder unter zwölf Jahren dürfen die Badeanlage nur in Begleitung eines Erwachsenen nutzen.
Der Rundweg um den See bleibt unabhängig von der Badeanlage frei zugänglich.
Mit dem Auto fährst du von Kühtai über die Hochalpenstraße nach Oetz und weiter zu den Parkplätzen in Piburg. Von dort gehst du etwa 20 bis 30 Minuten durch den Wald bis zur Badeanlage – ein schöner Auftakt, bevor sich das Wasser zwischen den Bäumen zeigt.
In Piburg gibt es zwei gebührenpflichtige Parkplätze. Die Tagesgebühr beträgt in der Saison 2026 fünf Euro; parken kannst du von 07:00 bis 18:00 Uhr. Die Zufahrt ist verkehrsgeregelt.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährst du mit der Linie 4196 von Kühtai nach Oetz. Ab Oetz Posthotel oder Gemeindeamt führt ein ungefähr einstündiger Fußweg zur Badeanlage.
Welcome Card und Ausflug ins Ötztal: Die Welcome Card gilt für Verbindungen innerhalb der Region Innsbruck. Der Piburger See liegt im Ötztal außerhalb dieses Gebiets, deshalb brauchst du für den entsprechenden Streckenabschnitt ein eigenes Ticket. Der Eintritt in die Badeanlage ist ebenfalls nicht enthalten.
Für die reine Seeumrundung planst du etwa eine Stunde ein. Mit einem Abstecher zum Seejöchl oder einem Start weiter unten im Tal wird daraus eine längere Wanderung. Rund um den See wechseln breite Waldwege, schmale Wurzelpfade und stille Uferabschnitte:
Mit Kinderwagen oder für einen möglichst gleichmäßigen Untergrund wählst du den ausgewiesenen Weg zwischen Piburg und der Badeanlage. Für die vollständige Runde ist eine geländetaugliche Ausrüstung sinnvoll.
Auch der Wald erzählt die Geschichte des Sees: Ein Bergsturz nach der letzten Eiszeit staute das Wasser auf und hinterließ mächtige Felsblöcke, die heute von Moosen und Farnen überzogen sind. Wer sich Zeit lässt, entdeckt zwischen den Bäumen immer neue Blicke auf das Wasser – besonders schön an ruhigen Morgen und später am Nachmittag.
Direkt an der Badeanlage liegt ein Restaurant mit Terrasse. Das Seehäusl am Westufer erreichst du über den Uferweg. In der Saison 2026 ist es vom 1. Juni bis 15. November ab 10:00 Uhr geöffnet; wann der Tag dort endet, hängt vom Wetter ab.
An der Badeanlage kannst du traditionelle Holzruderboote in Zillenbauart ausleihen. Vom Boot aus öffnen sich andere Perspektiven auf Wald, Felsblöcke und Ufer. Eigene Wasserfahrzeuge wie SUPs, Schlauchboote und Kanus sind nicht erlaubt. Luftmatratzen und am Körper getragene Schwimmhilfen bleiben ausgenommen.
Angeln ist vom 1. Mai bis 30. September mit einer Tageskarte möglich. Sie kostet 20 Euro und ist auf fünf Karten pro Tag begrenzt; erhältlich ist sie im Gemeindeamt Oetz.
Im Winter wird der See nur bei ausreichender Eisdicke und nach ausdrücklicher Freigabe zum Eislaufen präpariert. Je nach Bedingungen ist die Eisbahn etwa 1,5 bis 2 Kilometer lang. Auch die ungefähr einen Kilometer lange Naturrodelbahn zwischen Piburg und dem Seeufer hängt von Schnee- und Sicherheitslage ab.
Direkt in Piburg liegt außerdem ein kurzer Übungsklettersteig für erste Erfahrungen am Drahtseil. Die Route ist knapp 200 Meter lang, verläuft überwiegend im Bereich A/B und enthält eine kurze Passage B/C. Auch hier brauchst du vollständige Klettersteigausrüstung; nach Regen kann der schattige Fels feucht sein. Der Klettersteig ist von April bis November jeweils von 08:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.
Im Schutzgebiet gelten klare Grenzen: Drohnen, offene Feuerstellen und eigene Wasserfahrzeuge sind nicht erlaubt. So bleiben Blockwald, Ufer und See auch neben den ausgewiesenen Freizeitbereichen geschützt.
Die „9 Schätze“ verbinden Natur- und Kulturplätze im Raum Oetz, Piburg, Habichen und rund um den Piburger See. Dazu gehören das Seejöchl, die Kanzel, die Kluft, die Wellerbrücke, der Habicher See mit Eiskeller und die Piburger Mühle. An ausgewählten Plätzen liegen Gipfelbücher, in denen du Gedanken und Wünsche festhalten kannst.
Die neun Ziele liegen nicht auf einem einzigen kurzen Rundweg direkt am See, sondern haben unterschiedliche Ausgangspunkte, Gehzeiten und Schwierigkeitsgrade. Eine gut überschaubare Tour führt vom Parkplatz Piburg über das Seejöchl zum Piburger See und zurück. Plane dafür etwa zwei Stunden, rund 150 Höhenmeter und die letzten Meter zu Fuß bis zur Aussichtsplattform ein. Von dort blickst du über das dunkle Wasser und den bewaldeten Bergsturz.
Die Piburger Mühle wurde bis 1914 von den Bewohnern des Weilers betrieben. Nachdem 2011 historische Mühlsteine gefunden worden waren, entstand eine funktionsfähige Nachbildung mit Backofen, in der die alten Steine wieder zum Einsatz kommen. Seit 2014 ist die Mühle auch ein Treffpunkt zum gemeinsamen Backen. Führungen mit Brotbacken machen diese Geschichte wieder erlebbar; Termine und Anmeldung erhältst du im Informationsbüro Oetz.
Der Piburger See steht seit 1929 unter Schutz und zählt zugleich zu den am längsten untersuchten Seen Tirols. Daten werden seit den 1930er-Jahren erhoben; seit 1972 liegen monatliche Messreihen wichtiger limnologischer Parameter vor. Heute ist der See ein LTER-Standort der Langzeit-Ökosystemforschung. Eine Messplattform erfasst ganzjährig unter anderem Temperatur, Leitfähigkeit, pH-Wert und Sauerstoffsättigung.
Eine 2025 veröffentlichte Langzeitstudie zeigt seit Mitte der 1990er-Jahre erneut zunehmenden Sauerstoffmangel und höhere Phosphorwerte im Tiefenwasser. Klimabedingt längere Schichtungsphasen und interne Rückkopplungen schwächen dabei die Wirkung der seit 1970 betriebenen Tiefenwasserableitung. An der Oberfläche kann sich der See im Hochsommer auf etwa 20 bis 24 °C erwärmen, während das Wasser am Seegrund in rund 25 Metern Tiefe ganzjährig ungefähr 4 °C kühl bleibt.
Die Badezone wird davon getrennt amtlich überwacht. Forschung und Schutzstatus erklären zugleich, warum Baden, Lagern, Feuer und eigene Wasserfahrzeuge rund um den See klar geregelt sind.
Auch Sagen gehören zur Geschichte des Ortes. Eine Überlieferung erzählt von einem Bauernhof und einer Kapelle, die an der Stelle des heutigen Sees versanken, weil ihre Bewohner am Hohen Frauentag arbeiteten. Eine andere Geschichte berichtet von einem Ungeheuer oder Drachen im See. Ältere Naturparkunterlagen verbinden dieses Motiv mit früher beobachtetem Schwefelgeruch, entzündlichem Methan und roten Eisenablagerungen aus den sauerstoffarmen Tiefenschichten.
Die geschützte weiße Seerose wird im Volksmund auch „Nixenrose“ genannt. Der Sage nach ziehen Nixen jene in die Tiefe, die eine Blüte pflücken. An das Seeungeheuer erinnerte außerdem der frühere Hobby-Triathlon „Piburger Seawurm“, der nach einigen Jahren wegen der großen Zahl an Teilnehmenden und Schaulustigen wieder eingestellt wurde.
Wenn du den See nicht über Piburg, sondern auf einer längeren Wanderung ab Oetz erreichst, stehen zwei abwechslungsreiche Runden zur Wahl:
Für einen reinen Badetag ist der kürzere Zugang vom Parkplatz Piburg zur Badeanlage die angenehmere Wahl. Möchtest du Wald, Wasser und Aussichtspunkte miteinander verbinden, machen die längeren Runden den See zum Ziel einer eigenen Wanderung.
In den AlpinLodges Kühtai wohnst du auf 2.020 Metern und erreichst den Piburger See über Oetz als abwechslungsreichen Tagesausflug. Nach Baden, Rundweg oder einer Runde im Ruderboot kehrst du in dein Apartment mit eigener Küche und Platz für Paare oder Familien zurück.
So verbindet dein Urlaub die klare Höhenluft in Kühtai mit einem warmen Badesee im Ötztal. Wir freuen uns darauf, dich nach erlebnisreichen Stunden am Wasser wieder in Kühtai willkommen zu heißen.
Ja. Die Badegewässerqualität der ausgewiesenen Schwimmzone wurde in den Jahren 2021 bis 2025 von der Europäischen Union als ausgezeichnet eingestuft und wird weiterhin regelmäßig kontrolliert. Davon getrennt dokumentiert die Langzeitforschung ökologische Veränderungen im Tiefenwasser.
Eine verlässlich ruhigste Tageszeit gibt es nicht. An warmen Sommertagen sind der frühe Vormittag und der spätere Nachmittag meist angenehmer als die Mittagszeit; die Parkplatz-Webcam gibt dir vor der Abfahrt einen Eindruck von der aktuellen Auslastung.
Im Hochsommer erreicht die Wasseroberfläche meist etwa 20 bis 24 °C. Nach kühlen Nächten oder Wetterwechseln kann die Temperatur niedriger liegen.
In der Sommersaison 2026 kostet die Tageskarte 8 Euro für Erwachsene, 6 Euro für Jugendliche und Senioren sowie 4 Euro für Kinder von sechs bis 14 Jahren; Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Vom 16. Mai bis 30. Juni sowie vom 16. August bis 14. September ist die Badeanlage täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Vom 1. Juli bis 15. August gelten täglich 09:30 bis 20:00 Uhr, bei Schlechtwetter bis 18:00 Uhr. Kinder unter zwölf Jahren dürfen die Badeanlage nur in Begleitung eines Erwachsenen nutzen.
In Piburg gibt es zwei gebührenpflichtige Parkplätze. Die Tagesgebühr beträgt in der Saison 2026 fünf Euro; parken kannst du von 07:00 bis 18:00 Uhr. Von dort gehst du etwa 20 bis 30 Minuten bis zur Badeanlage.
Mit dem Auto fährst du über die Hochalpenstraße nach Oetz und weiter nach Piburg. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln nimmst du die Linie 4196 bis Oetz; von Oetz Posthotel oder Gemeindeamt gehst du ungefähr eine Stunde bis zur Badeanlage.
Hunde und andere Haustiere sind am Piburger See nicht erlaubt.
Nein. Campieren, längeres Lagern außerhalb der Badeanlage, Grillen und offenes Feuer sind im geschützten Uferbereich nicht erlaubt.
Eigene Wasserfahrzeuge wie SUPs, Schlauchboote und Kanus sind nicht erlaubt. Luftmatratzen und am Körper getragene Schwimmhilfen sind ausgenommen; Ruderboote kannst du an der Badeanlage ausleihen.
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Unser Team ist von Montag bis Samstag von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr für Sie erreichbar.