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Stuibenfall Umhausen: Tirols höchster Wasserfall – Tagesausflug ab deiner Ferienwohnung in Kühtai

Der Stuibenfall bei Umhausen ist mit 159 Metern der höchste Wasserfall Tirols – in zwei Fallstufen, frei zugänglich, erschlossen durch einen Erlebnissteig mit 728 Treppenstufen und einer 80 Meter langen Hängebrücke. Steht man auf ihr, stürzt der Horlachbach direkt nebenan in die Tiefe, an Schneeschmelz-Tagen 2.000 Liter pro Sekunde. Als Gast der Alpin Lodges Kühtai erreichst du ihn über die Hochalpenstraße ins Ötztal in 35 bis 40 Minuten – gut eine halbe Stunde von deiner Ferienwohnung auf 2.020 Metern in Kühtai.

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Höhe | 159 m über zwei Stufen
  • Status | höchster Wasserfall Tirols
  • Lage | Umhausen, Ötztal (Bezirk Imst); Wasserfall bei Niederthai
  • Speisung | Horlachbach, Ø 610 l/s, an Spitzentagen bis 2.000 l/s
  • Erlebnissteig | 728 Stufen, 80-m-Hängebrücke, ca. 45 Min. zum Fuß des Falls
  • Barrierefrei | Zugang zum Fuß des Falls barrierefrei, e-Shuttle bis zur Plattform
  • Klettersteig | 450 m, Schwierigkeit C, mit Flying Fox
  • Eintritt | frei zugänglich (nur Parkgebühr am Bischoffsplatz)
  • Anreise ab Kühtai | ca. 26 km / rund 35–40 Minuten mit dem Auto

Der Erlebnissteig: 728 Stufen und eine Hängebrücke über der Gischt

Du musst kein Kletterer sein, um dem Wasserfall nahezukommen. Der Erlebnissteig führt dich auf einer gesicherten Stahlkonstruktion bis fast an die Gischt heran – kostenlos und ohne Anmeldung. Vom Parkplatz bis zum Fuß des Falls gehst du etwa 45 Minuten.

Das Herzstück ist die 80 Meter lange Hängebrücke, quer über die Schlucht gespannt. Wer schwindelfrei ist, bleibt hier stehen, spürt das leichte Schwingen unter den Füßen und schaut direkt in die fallenden Wassermassen. Danach geht es nach oben – Stufe für Stufe, mit Aussichtsplattformen zum Verschnaufen. Der Steig wurde nach einem Felssturz 2016 komplett saniert und neu gesichert.

Der untere Abschnitt bis zur ersten Aussichtsplattform ist breit und gut begehbar – mit Kinderwagen oder Buggy machbar. Ab der Hängebrücke und den Treppen brauchst du dann feste Schuhe und sichere Tritte. Für Familien mit kleineren Kindern lohnt sich also der untere Teil als entspannter Spaziergang, während ältere Kinder den ganzen Steig als kleines Abenteuer erleben.

Und wer nicht gut zu Fuß ist, muss trotzdem nicht unten bleiben: Der Zugang zum Fuß des Falls ist barrierefrei, und ein barrierefreier e-Shuttle bringt dich bis zur Plattform. So erleben auch ältere Gäste oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Fall aus der Nähe.

Das sagen unsere Gäste

Der Stuibenfall in Zahlen: 159 Meter über zwei Stufen

Mit 159 Metern Fallhöhe ist der Stuibenfall der höchste Wasserfall Tirols. Gespeist wird er vom Horlachbach, der aus den Gletschern der Stubaier Alpen kommt – aus dem Zwieselbach- und dem Grastalferner. Im Jahresmittel führt der Bach rund 610 Liter pro Sekunde über die Kante. Zur Schneeschmelze im Frühsommer steigt die Wassermenge auf bis zu 2.000 Liter pro Sekunde – dann ist das Schauspiel am gewaltigsten, und der Sprühnebel reicht weit über die Brücke.

Vor mehreren Jahrtausenden donnerte bei Köfels einer der größten Bergstürze der kristallinen Ostalpen ins Tal – rund drei Kubikkilometer Fels. Er versperrte dem Horlachbach den Weg, seither stürzt das Wasser über die Felsstufe. Spannend für Geologie-Interessierte: Die Reibung war damals so extrem, dass Gestein regelrecht schmolz und zu einem glasig-porösen Bimsstein erstarrte – dem Köfelsit, einem weltweit seltenen Reibungsschmelz-Gestein, das die Einheimischen über Jahrhunderte zum Putzen und Polieren nutzten. Wer unten steht, schaut also auf ein echtes Stück Erdgeschichte.

Klettersteig und Flying Fox: Adrenalin am Wasserfall

Wer mehr will, steigt in den Klettersteig ein. Er ist 450 Meter lang und mit Schwierigkeit C bewertet – der Großteil verläuft im leichteren B-Bereich, nur zwei kurze Überhänge verlangen die volle C-Bewertung. Damit ist er ideal für sportliche Einsteiger, die ihre erste Via Ferrata an einem spektakulären Ort gehen wollen.

Das Highlight ist der Flying Fox: eine Querung am Stahlseil mit dem 159-Meter-Fall im Rücken. Wer die Seilrutsche meiden will, nimmt links die einfachere Umgehung. Mitmachen kannst du ab einer Körpergröße von 140 Zentimetern und etwa zehn Jahren – mit Seilsicherung wird der Steig auch familientauglich. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit solltest du trotzdem mitbringen.

Die komplette Ausrüstung – Klettersteigset, Helm, Gurt – leihst du dir in der Holzhütte direkt am Parkplatz. Wer geführt gehen möchte, bucht eine Tour bei der Bergschule Ötztal; Treffpunkt ist um 10:00 Uhr in Umhausen. Plane je nach Tempo rund zwei bis drei Stunden ein. Die aktuellen Preise für Verleih und geführte Touren erfragst du am besten direkt beim Anbieter.

Wasserstaub am Stuibenfall: was die ionisierte Luft bewirkt

Der feine Sprühnebel, der dem Stuibenfall seinen Namen gibt – „stuiben“ ist das alte Tiroler Wort für „stäuben“ –, ist mehr als ein schöner Effekt. Das zerstäubte Wasser reichert die Luft rund um den Fall mit negativ geladenen Ionen an – dem feinen Sprühnebel von Wasserfällen werden seit Langem positive Effekte auf die Atemwege nachgesagt. Forschende der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg sind an Tiroler und Salzburger Wasserfällen der Frage nachgegangen, ob die zerstäubte Luft die Lunge unterstützen kann.

Darauf baut das geführte Atemprogramm „Stuiben Breathwork“ auf: Mehrmals pro Woche leitet ein Trainer direkt am Fuß des Falls durch gezielte Atemübungen in der ionisierten Luft. Wer nicht gut zu Fuß ist, kommt mit dem barrierefreien e-Shuttle bis zur Plattform. Mitbringen musst du nichts außer Zeit und Lust; Termine und Preise erfragst du beim Ötztal-Infobüro oder im Ötztal-Erlebnisshop. Für den normalen Besuch reicht ohnehin, eine Weile in Fallnähe zu verweilen und tief durchzuatmen – die kühle, feuchte Luft tut nach einem warmen Tag spürbar gut.

Stuibenfall im Jahreslauf: Saison, Winter-Eis und Mittwoch-Beleuchtung

Den Wasserfall und den Erlebnissteig kannst du grundsätzlich das ganze Jahr besuchen. Am gewaltigsten ist der Fall im Frühsommer: Sobald ab Mai die Schneeschmelze einsetzt, führt der Horlachbach sein Maximum, und das Naturschauspiel ist am eindrucksvollsten. Im Hochwinter kippt das Bild ins Gegenteil: Dann gefriert der Fall zu mächtigen Eisgebilden an den Felswänden, und an ausgewählten Abenden führen geführte Laternenwanderungen vom Ort über verschneite Wege zum beleuchteten Wasserfall. Der Erlebnissteig ist auch dann begehbar, kann aber vereist und rutschig sein – festes, profiliertes Schuhwerk gehört dazu. Der Klettersteig und der Flying Fox sind dagegen ein reines Sommerangebot: Sie sind in der schneefreien Zeit geöffnet, in der Regel etwa von Mai bis Oktober. Bei Schnee, Eis oder nach Unwettern werden einzelne Abschnitte kurzfristig gesperrt – prüfe vor dem Ausflug am besten den tagesaktuellen Stand.

Ein besonderes Erlebnis ist der Mittwochabend: Dann wird der Stuibenfall in farbiges LED-Licht getaucht – im Sommer von 20 bis 24 Uhr, im Winter von 18 bis 22 Uhr. Dazu gibt es eine geführte Laternenwanderung zum leuchtenden Fall, im Sommer vom Dorfzentrum Umhausen zur ersten Plattform oder von Niederthai aus zur obersten. Die genaue Startzeit und die Preise – Kinder wandern in der Regel kostenlos mit – erfragst du am besten direkt beim Ötztal-Infobüro oder buchst sie online im Ötztal-Erlebnisshop.

Anreise zum Stuibenfall ab Kühtai: rund 35 bis 40 Minuten ins Tal

Von Kühtai aus liegt der Stuibenfall angenehm nah. Du fährst über die Kühtai-Hochalpenstraße talwärts nach Ochsengarten und Oetz, dann ein kurzes Stück durchs Ötztal über Tumpen nach Umhausen – insgesamt rund 26 Kilometer und 35 bis 40 Minuten mit dem Auto.

Geparkt wird am Bischoffsplatz, dem Stuibenfall-Parkplatz am Ortsrand von Umhausen. Er ist gebührenpflichtig; wer öfter kommt, kann am Gemeindeamt eine Jahresparkkarte für rund 20 Euro lösen. Von dort startet der Erlebnissteig.

Mit dem Rad zum Stuibenfall: rund 1.200 Höhenmeter und bis zu 18 % Steigung

Für trainierte Beine ist die Anreise im Sattel ein lohnendes Ziel – du solltest nur wissen, was dich erwartet:

  • Hinweg: von Kühtai rund 1.200 Höhenmeter hinab nach Oetz, dann gemütlich auf dem Ötztaler Radweg talein bis Umhausen; die letzte Rampe zur Panorama-Plattform führt über eine kurvige Forststraße.
  • Rückweg: dieselben rund 1.200 Höhenmeter mit Steigungen bis 18 % zurück hinauf nach Kühtai – die eigentliche Ansage des Tages, eine sportliche E-Bike- oder Rennrad-Tour.
  • E-Bike-Verleih: passende Räder bekommst du direkt bei den Alpin Lodges Kühtai, im Sommer rund 40 Euro pro Tag.

Wie du Kühtai gezielt als Höhen-Basislager für Rennrad und E-Bike nutzt – Anstiege, Pässe und Trainingsrunden – liest du hier: Radsport-Höhentraining in Kühtai

Gut zu kombinieren: Ötzi-Dorf und Greifvogelpark in Umhausen

Wenn du ohnehin in Umhausen bist, lohnt sich der kurze Abstecher zum Ötzi-Dorf – einem archäologischen Freilichtpark, der das Leben in der Jungsteinzeit lebendig macht. Statt Vitrinen gibt es originalgetreu nachgebaute Behausungen aus Ötzis Epoche und Mitmach-Stationen vom Feuermachen bis zum Bogenschießen, ideal für Familien. Direkt nebenan liegt der Ötztaler Greifvogelpark, wo Adler, Falken und Milane bei täglichen Flugvorführungen über die Bergkulisse ziehen. Beide haben etwa von Mai bis Oktober geöffnet und lassen sich mit einem Kombiticket bequem an einem Tag verbinden – ein schöner Nachmittagsplan, wenn der Wasserfall am Vormittag schon erkundet ist. Die tagesaktuellen Zeiten und Preise findest du direkt beim Anbieter.

Einkehren kannst du gleich vor Ort: Der Gasthof Stuibenfall oberhalb der obersten Plattform, am Übergang zum stillen Hochtal Niederthai, serviert bodenständige Tiroler Küche und frische Forelle auf einer Sonnenterrasse mit Blick ins Tal. Und ist der Tag warm, lohnt der Naturbadesee Umhausen nahe dem Ötzi-Dorf – einer der wärmsten Badeseen Tirols, mit Liegewiese, Spielplatz und flachem Einstieg. Ein entspannter Ausklang für Familien nach dem Aufstieg.

Vom Hochtal ins Wasserfall-Tal: dein Ausflug als Gast der Alpin Lodges Kühtai

Morgens stehst du auf 2.020 Metern in der stillen, kühlen Höhenluft von Kühtai – nachmittags am Fuß eines 159-Meter-Wasserfalls im grünen Talgrund. Zwei völlig verschiedene Welten, keine halbe Autostunde voneinander entfernt. Als Tagesausflug an einem Ruhetag oder bei wechselhaftem Wetter ist der Stuibenfall ideal.

Als Gast der Alpin Lodges Kühtai bekommst du außerdem die Welcome Card der Region Innsbruck, mit der du den öffentlichen Verkehr rund um Innsbruck nutzt. Zum Stuibenfall fährst du am schnellsten mit dem Auto; bei deinen übrigen Ausflügen rund um Innsbruck bringt dich die Karte dann kostenlos durch.

Du suchst den passenden Standort für solche Tage zwischen Höhenluft und Talausflug? In unseren Ferienwohnungen in Kühtai findest du den Ausgangspunkt – Platz für die ganze Familie, eigene Küche und die Berge direkt vor der Tür. Und nach einem Tag im kühlen Sprühnebel des Wasserfalls wärmst du dich abends in aller Ruhe wieder auf: Ausgewählte Premium-Apartments der Alpin Lodges Kühtai haben eine eigene Sauna mit Kaminofen, und ein Fitnessraum mit Bergblick steht allen Gästen offen. Wir freuen uns darauf, dich in deiner Ferienwohnung in Kühtai willkommen zu heißen.

Mehr zum Sommer mit Kindern auf 2.020 Metern – von der passenden Wohnung bis zu Ausflügen für jedes Alter – findest du hier: Familienurlaub in Kühtai

Häufige Fragen & Antworten zum Stuibenfall

Wie hoch ist der Stuibenfall?

Der Stuibenfall ist 159 Meter hoch und stürzt über zwei Stufen ins Tal. Damit ist er der höchste Wasserfall Tirols. Gespeist wird er vom Horlachbach, der im Jahresmittel rund 610 Liter pro Sekunde führt, zur Schneeschmelze bis zu 2.000 Liter.

Der Wasserfall und der Erlebnissteig sind frei zugänglich – du zahlst keinen Eintritt. Kosten fallen nur fürs Parken am Bischoffsplatz an (gebührenpflichtig, Jahreskarte am Gemeindeamt rund 20 Euro). Für den geführten Klettersteig und den Ausrüstungsverleih gelten eigene Tarife, die du direkt beim Anbieter erfragst.

Vom Parkplatz bis zum Fuß des Wasserfalls gehst du etwa 45 Minuten. Wer den kompletten Erlebnissteig mit Hängebrücke und 728 Stufen geht, plant mit Pausen rund eineinhalb bis zwei Stunden für Hin- und Rückweg. Der Klettersteig mit Flying Fox dauert je nach Tempo etwa zwei bis drei Stunden.

Der untere Abschnitt bis zur ersten Aussichtsplattform ist mit Kinderwagen oder Buggy machbar. Ab der Hängebrücke und den 728 Stufen brauchst du festes Schuhwerk – hier geht es nicht mehr mit dem Wagen. Für Familien mit größeren Kindern ist der ganze Steig ein lohnendes Abenteuer.

Der Zugang zum Fuß des Wasserfalls ist barrierefrei, und ein e-Shuttle bringt dich bis zur Plattform – so erleben auch ältere Gäste oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Fall aus der Nähe. Der obere Erlebnissteig mit der 80 Meter langen Hängebrücke und den 728 Stufen ist dagegen nicht barrierefrei.

Dem feinen, ionisierten Wasserstaub werden positive Effekte auf die Atemwege nachgesagt. Forschende der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg sind möglichen Wirkungen von Wasserfall-Aerosolen auf die Lunge nachgegangen. Als Erlebnis wird direkt am Fuß des Falls mehrmals wöchentlich ein geführtes Atemprogramm angeboten, das „Stuiben Breathwork“ – per barrierefreiem e-Shuttle auch für gehbehinderte Gäste erreichbar.

Geparkt wird am Bischoffsplatz, dem Stuibenfall-Parkplatz am Ortsrand von Umhausen. Er ist gebührenpflichtig; eine Jahresparkkarte gibt es am Gemeindeamt für rund 20 Euro. Der Erlebnissteig startet direkt vom Parkplatz.

Der Wasserfall und der Erlebnissteig sind grundsätzlich ganzjährig zugänglich – im Winter mit eindrucksvollen Eisgebilden. Der Klettersteig und der Flying Fox sind dagegen ein Sommerangebot (etwa Mai bis Oktober). Bei Schnee, Eis oder nach Unwettern können einzelne Abschnitte kurzfristig gesperrt sein, prüfe daher den tagesaktuellen Stand.

Am meisten Wasser führt der Fall im Frühsommer: Mit der Schneeschmelze ab Mai steigt die Menge auf bis zu 2.000 Liter pro Sekunde – dann ist das Schauspiel am gewaltigsten. Der Klettersteig und der Flying Fox sind etwa von Mai bis Oktober in Betrieb. Im Winter gefriert der Fall zu eindrucksvollen Eisgebilden und lässt sich bei geführten Laternenwanderungen am Abend erleben.

Ja, allerdings ist es eine Tour für erfahrene Sportler und ambitionierte Radfahrer: Von Kühtai geht es rund 1.200 Höhenmeter hinab nach Oetz und über den Ötztaler Radweg nach Umhausen; der Rückweg über die Kühtai-Hochalpenstraße mit Steigungen bis 18 % ist anspruchsvoll. E-Bikes kannst du direkt bei den Alpin Lodges Kühtai leihen (im Sommer rund 40 Euro pro Tag). Wer es entspannt mag, nimmt das Auto und ist in rund 35 bis 40 Minuten da.

Der Stuibenfall verdankt seine Existenz dem Bergsturz von Köfels – einem der größten Bergstürze der kristallinen Ostalpen mit rund drei Kubikkilometern Gestein. Der Sturz versperrte dem Horlachbach den Weg, seither stürzt das Wasser 159 Meter über die entstandene Felsstufe. Eine geologische Besonderheit ist der dabei entstandene Köfelsit, ein seltenes Gestein aus aufgeschmolzenem Fels.

In Umhausen liegen das Ötzi-Dorf, ein archäologischer Freilichtpark zur Jungsteinzeit, und der direkt benachbarte Ötztaler Greifvogelpark mit täglichen Flugvorführungen – beide etwa von Mai bis Oktober geöffnet und per Kombiticket gut an einem Tag zu verbinden. An warmen Tagen ergänzt der nahe Naturbadesee Umhausen das Programm, und zur Einkehr bietet sich der Gasthof Stuibenfall mit Tiroler Küche und frischer Forelle an. So wird aus dem Wasserfall-Besuch ein abwechslungsreicher Tagesausflug.

Den unteren, breiten Weg bis zur ersten Aussichtsplattform gehst du problemlos mit Hund. Für den oberen Erlebnissteig solltest du deinen Vierbeiner aber gut einschätzen: Die offenen Gitterroste, die vielen Stufen und die 80 Meter lange Hängebrücke über der Schlucht sind nur etwas für trittsichere, schwindelfreie Hunde. Im Zweifel drehst du nach dem unteren Teil um – das Naturschauspiel beeindruckt auch von dort.

Ja, dein Hund ist herzlich willkommen. Je nach Apartmentgröße berechnen wir einen Aufpreis von 140 bis 180 Euro pro Aufenthalt; dafür liegen bei deiner Ankunft bereits eine Hundedecke, Edelstahlnäpfe, Gassi-Beutel und eine kleine Überraschung für deinen Begleiter im Apartment bereit. Den Hund gibst du einfach direkt bei der Buchung an.

Welche Wohnungen hundefreundlich sind und worauf du mit Vierbeiner sonst noch achtest, haben wir auf einer eigenen Seite gebündelt: Urlaub mit Hund in Kühtai

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